New Work braucht veränderungsfähige Führungskräfte

von Michael Kühner (Kommentare: 0)

Die Arbeitswelt im Umbruch

Anpassungsdruck an veränderte Märkte und gesellschaftliche Entwicklungen hat es immer schon gegeben. Der Unterschied heute ist, dass alles viel schneller geht und jeder Mensch und damit (potenzieller) Kunde via Internet über Informationen verfügt oder sich Meinungsmachern anschließen kann, die Unternehmen nur begrenzt steuern können.

Damit eine gemeinsame Ausrichtung gelingt, kommt Führungskräft en eine bedeutsame Aufgabe zu. Denn der Mitarbeiter vergleicht seine Haltung mit der seiner Führungskraft und geht entsprechend mit Dissonanzen um. Deshalb steht die Rolle und Aufgabe der Führungskräfte in einer kontroversen Diskussion.

Bei Führung geht es immer um Veränderung

Stets geht es bei der Führung darum, von einem Ist-Zustand in einen Soll-Zustand zu gelangen und zwar mit möglichst vielen oder sogar allen Mitgliedern einer Organisation. Der Umgang mit Veränderungen ist immer schon Kernaufgabe der Führungskraft gewesen. Dieser Aspekt von Führung wird sich nicht verändern, sondern bleibt auch im Rahmen von next Leadership bestehen. Lediglich Mittel und Wege zum Erkennen und zur Erreichung des Soll-Zustandes verändern sich und bringen neue Herausforderungen für Führungskräfte mit sich.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es gewisser (Führungs-)Kompetenzen für next Leadership. Nach Erpenbeck ist Kompetenz „die Fähigkeit, in dynamischen, komplexen und off enen zuweilen auch unüberschaubaren Situationen selbstorganisiert und kreativ zu handeln.“ Es geht um Handlungskompetenzen, die Führungskräfte als tabiles, wiederholbares Verhalten zeigen. Anforderungen und Verhaltensweisen, die zukünftig besonders relevant sind, werden in unserer Studie näher betrachtet.

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